Umfrage zu Knochen & Kauartikeln

Trockenfutter, Nassfutter oder selber kochen ... was bekommt der Hund in den Napf?

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Wie sehr stehen Eure Wuffels auf Kauartikel & Knochen?

Hauptsache freßbar - Marke Allesfresser!
11
42%
Naja, das meiste schon, aber er frißt nicht alles!
6
23%
Eher mäklig, rührt wenig an!
4
15%
Ist bei unseren Hunden total unterschiedlich, Näheres in meinem Posting!
5
19%
Ich habe die Frage nicht verstanden :0)
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 26

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Birgit
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Beitrag von Birgit »

Hallo,

Emil mag überhaupt keine Trockenwaren. Ab und an lässt er sich herab mal ein Stück Trockenpansen oder Dörrfleisch zu fressen. Aber jegliche Ohren, Büffelhaut, Ochsenziemer und co. frisst er nicht. Fast immer bekam er davon Durchfall, deswegen gibt es hier sowas gar nicht mehr.

Mir hat mal jemand erzählt, dass dieses Zeug Salmonellen verseucht ist.

Total verrückt ist mein Hund auf Dentasticks und Kalbsbrustknochen. Dafür würde er alles tun.

Leider hat Emil mit dem Kalbsbrustknochen das Problem, das er sie zwar ordentlich klein kaut, die Knochenstücke aber unverdaut am nächsten Tag im Kot zu sehen sind. Auch Knorpel wird nicht verdaut. Deswegen füttere ich die Knochen nicht zu oft.

Gruß Birgit
Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann.
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Moneypenny
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Beitrag von Moneypenny »

blöd gefragt - gibts du deinem hund rohe hähnchenkeulen mitsamt den knochen?
ja, komplett mit Knochen. Es dauert allerdings ein paar Wochen bis sich die Magensäure / Verdauung auf die Fütterung mit rohem Fleisch / Knochen eingestellt hat und das Zeug ohne Probleme vertragen wird. Der Output ist bei hohem Knochenanteil dann relativ hart und hell.
Heike
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monja
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Beitrag von monja »

Monty kann kein Labrador sein :razz:
Der frisst weder Hundekekse, noch Büffelhautknochen oder andere getrocknete Sachen. Einzig ab und zu mal ein Schweineohr. Aber auch nicht immer. Rohe Hühnerhälse liebt er, PuHä muss ich allerdings auch klein hacken.
Ich wollte ihm mal was besonders gutes tun und hab getrocknete Sprotten gekauft *boah stinkt das Zeuch*. Einen derart angewiderten Gesichtsausdruck wie den von Monty hab ich echt noch nie gesehen :P Ich hab dann den Beutel einem Hundesportkollegen für seinen Rotti gegeben.
Wenigstens der hat sich gefreut 8)
Viele Grüße
Anja mit Montybär Bild
alewamo

Beitrag von alewamo »

Moneypenny hat geschrieben:
blöd gefragt - gibts du deinem hund rohe hähnchenkeulen mitsamt den knochen?
ja, komplett mit Knochen. Es dauert allerdings ein paar Wochen bis sich die Magensäure / Verdauung auf die Fütterung mit rohem Fleisch / Knochen eingestellt hat und das Zeug ohne Probleme vertragen wird. Der Output ist bei hohem Knochenanteil dann relativ hart und hell.
Heike
hallo heike und careen

danke für eure erläuterungen.
ihr habt ja beide in dieselbe richtung geantwortet. ich hab vor jahren alewa mal 3 monate lang streng nach den regeln gebarft. ich will hier nicht die barfer-diskussion führen, nur das ergebnis mitteilen. bei alewa hat es nicht geklappt. auch nach 3 monaten, die als umstellungszeit sicher reichen müssten, hatte sie probleme
1. knochen zu verdauen, nicht nur die harten ochsenschwänze, sondern auch weiche kalbsrippen. deshalb bekommt sie jetzt von mir nur noch geflügelkarkassen oder -hälse ( die beinknochen gibt es nicht) oder fleischige knochen vom zicklein.
2. mit dem hohen anteil an fleisch klarzukommen - sie hatte fast ständig durchfall, trotzdem ich jede erreichbare fleischsorte getestet habe.

das ist sicher zum einen ihr persönliches problem, denn sie ist gegen die gängigen fleischsorten allergisch - was ich damals noch nicht wusste. zum anderen ist es wohl auch rassebedingt. akita ist eine japanische rasse, die es so schon seit jahrtausenden gibt. in japan werden sie vorrangig mit fisch, reis und gemüse ernährt. und jahrtausendelange fisch- und reisdiät hinterlässt wahrscheinlich auch im verdauungssystem eines hundes ihre spuren :smile: .

aber vielleicht mache ich jetzt doch noch mal einen versuch mit rohen hühnerbeinen - dann muss ich die nicht mehr kochen, um das fleisch ordentlich runterpulen zu können. ich kann ja kuma als versuchskaninchen nehmen, der hat einen magen aus stahl :razz:

vg
mo
Emmi
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Beitrag von Emmi »

Mo, ich war auch erst ganz skeptisch gegen diese rohe Hühnerfütterei. Aber unsere (zugegebenermaßen weniger hochwohlgeborenen) Bauerntrampel vertragen sie bestens. Einzig Rinderknochen gebe ich nicht mehr, da kamen mir auch zu viele unverdaute Stücke wieder zum Vorschein, und zwar vornheraus.

Ich weiß nicht, ob das stimmt: Hab mal gehört, dass z.B. Dalmatiner ein bestimmtes Enzym nicht bilden, was für die Knochenverdauung wichtig wäre. Vielleicht haben das Akitas auch nicht im Programm?
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careenb
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Beitrag von careenb »

alewamo hat geschrieben: und jahrtausendelange fisch- und reisdiät hinterlässt wahrscheinlich auch im verdauungssystem eines hundes ihre spuren :smile: .
Das schöne an der Rohfütterung ist ja, daß man es individuell auf seinen Hund abstimmen kann :D Fisch, Reis und Gemüse ist doch toll, warum dann anders füttern?
Abgesehen davon möchte ich nicht wissen, was sich alles an organischen Deformationen auf dem Weg zu diversen Zuchtzielen ergeben hat. Genauso wie es erbliche Krankheiten in Sachen Herz, Niere, Haut usw. gibt, kann es doch ebenfalls sein, daß sich Probleme im Magen-Darm-Bereich vererben. Um so besser finde ich aber dann eine individuelle Ernährung auf meinen Hund als Individuum abgestimmt :ja:
Careen
mit dem Olifanten, Hanno, Lizette, Bacon, Chinny, Duke und dem Tünn im Herzen,
aber Persa und Zouzou und auf der Couch…
-------------------------------------------------
Der Bloodhound: sabbernd, sozial, störrisch, stark, schön und süüüüüüüüüüüß!
alewamo

Beitrag von alewamo »

Emmi hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob das stimmt: Hab mal gehört, dass z.B. Dalmatiner ein bestimmtes Enzym nicht bilden, was für die Knochenverdauung wichtig wäre. Vielleicht haben das Akitas auch nicht im Programm?
das ist durchaus denkbar - akita haben ja auch andere blutwerte und eine andere durchschnittstemperatur als die meisten hunde - vielleicht fehlt ihnen da auch das "dalmatiner"enzym. allerdings gibt es darüber keine forschungen - wie es überhaupt wenig solide forschung über haustierkrankheiten gibt, die meisten "erkenntnisse" sind analogschlüsse aus der humanmedizin. und die japaner haben eine sehr pragmatische einstellung zu ihren hunden. was nicht funktioniert, wird nicht "beforscht", sondern entsorgt.

bis morgen
mo
alewamo

Beitrag von alewamo »

careenb hat geschrieben:
alewamo hat geschrieben: und jahrtausendelange fisch- und reisdiät hinterlässt wahrscheinlich auch im verdauungssystem eines hundes ihre spuren :smile: .
Das schöne an der Rohfütterung ist ja, daß man es individuell auf seinen Hund abstimmen kann :D Fisch, Reis und Gemüse ist doch toll, warum dann anders füttern?
Abgesehen davon möchte ich nicht wissen, was sich alles an organischen Deformationen auf dem Weg zu diversen Zuchtzielen ergeben hat. Genauso wie es erbliche Krankheiten in Sachen Herz, Niere, Haut usw. gibt, kann es doch ebenfalls sein, daß sich Probleme im Magen-Darm-Bereich vererben. Um so besser finde ich aber dann eine individuelle Ernährung auf meinen Hund als Individuum abgestimmt :ja:
na, ich merke, wir beide haben aus ähnlichen erfahrungen die gleichen schlüsse gezogen

- eine möglichst artgerechte fütterung mit individuellen komponenten.
- und eine gehörige portion skepsis gegen die rassezucht, wenn sie sich vorrangig auf äusserlichkeiten oder ganz besondere fähigkeiten kapriziert. was nicht heisst, dass ich mischlinge per se für die gesünderen hunde halte. ein akita mit hd und ein bloodhound mit hd zeugen mit grosser wahrscheinlichkeit einen "bloody akita"-mischling mit hd - da ist auch nichts gewonnen. mal ganz abgesehen davon, dass akita nicht sehr hd-gefährdet sind, wie das bei dukes rassegenossen ist, weiss ich nicht - ich wollte nur keiner anderen rasse zu nahe treten :razz:.
das gute an den rassehunden ist, dass man mit einiger wahrscheinlichkeit weiss, was man sich da ins haus holt.

mo
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careenb
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Beitrag von careenb »

alewamo hat geschrieben: das gute an den rassehunden ist, dass man mit einiger wahrscheinlichkeit weiss, was man sich da ins haus holt.
Klar, liebgewonnene rassespezifische Probleme :rofl:
Careen
mit dem Olifanten, Hanno, Lizette, Bacon, Chinny, Duke und dem Tünn im Herzen,
aber Persa und Zouzou und auf der Couch…
-------------------------------------------------
Der Bloodhound: sabbernd, sozial, störrisch, stark, schön und süüüüüüüüüüüß!
alewamo

Beitrag von alewamo »

careenb hat geschrieben:
alewamo hat geschrieben: das gute an den rassehunden ist, dass man mit einiger wahrscheinlichkeit weiss, was man sich da ins haus holt.
Klar, liebgewonnene rassespezifische Probleme :rofl:
so ist es !
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