Jetzt sind wir auch soweit

Biologisch-Artgerechte-Roh-Fütterung

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careenb
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Beitrag von careenb »

salticus hat geschrieben:Hier noch ne schneel Frage zum Stichwort Hähnchen: habe irgendwo auf die schnelle im Internet gelesen, das man da einfach so ein Hähnchen aus der TK eines Supermarktes aufgetaut hat, um das dann komplett dem Hund zu geben...

ICH esse sowas nicht, kann mich aber dran erinnern, das da so Beutelchen mit Innereien drin sind...

Und dazu kommt noch: woher weis man denn, ob das Tiefkühlhähnchen nicht zu alt ist?
Laß die Finger von Suppenhühnern, Hähnchen werden generell bei uns nicht alt :roll:
Ich würde nicht gleich mit einem kompletten Hähnchen anfangen, zuviele Knochen für den Anfang. Zum Antesten lieber etwas Blättermagen, Pansen oder Rinderhack besorgen.
Careen
mit dem Olifanten, Hanno, Lizette, Bacon, Chinny, Duke und dem Tünn im Herzen,
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inga
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Beitrag von inga »

Meine Beiden vertragen Milchprodukte, Benschen hat sie nicht vertragen.
Bananen werden vertragen, aber wir sind für Verträglichkeiten wohl auch kein Maßstab, da die Beiden alles fressen und alles vertragen.
LG Inga mit Quittek, Fifinella und Darou für immer im Herzen

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careenb
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Beitrag von careenb »

salticus hat geschrieben:Wie haltet ihrs denn mit Milchprodukten?

Mir kommt die Theorie, das natürlicherweise nur Jungtiere das Milch ihrer Muttertiere wärend der Aufzuchtsphase vertragen, eigentlich logisch vor...
Weiterverarbeitete MiPros vertragen die meisten Hunde sehr gut.
Milch vertragen einige Hunde - wie z.B. mein Duke - problemlos.


salticus hat geschrieben: Und was ist mit Bananen?
Vertragen Hunde das?
Ja, wenn keine Unverträglichkeit vorliegt. Habe ich im Fall der Banane noch von keinem Hund gehört :gruebel:
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salticus

Beitrag von salticus »

Huhu!

Ich werd berichten, wenn bei uns der Startschuss fällt! :wink:

Danke für die Tipps, die einem den Einstieg dann mal wieder ein wenig leichter machen!

Gruß,
Sabine mit Charly
(der weis noch nix von seinem BARF-Glück) :D
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Mary
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Beitrag von Mary »

careenb hat geschrieben:
Mary hat geschrieben:Ohne.
Dann kann es sein, daß Nala die Energie aus den Kohlehydraten fehlt. Manche Hunde brauchen diesen Extraschub damit sie "der Hafer wieder sticht" :D
Getreide und Fleisch zusammen neigen zum Säuern, aber vielleicht testes Du es mal aus und gibst ihr ein paar Haferflocken dazu. Ideal wäre, wenn sie z.B. zwei bis drei reine Getreide-Obst-Gemüse-Milchprodukte-Mahlzeiten in der Woche akzeptieren würde.
Also, akzeptieren tut Nala alles :lach:

Ich hab mich nicht so gründlich mit der Getreidefütterung beschäftigt, da ich direkt gelesen hatte, daß es eigentlich unnatürlich für Hunde ist. Daher dachte ich mir, lassen wir das Getreide mal weg...

Außerdem hatte ich gelesen, daß Hunde im Gegensatz zum Menschen die Energie hauptsächlich aus Fett nehmen. Ist das von Hund zu Hund verschieden?

Mittlerweile ist sie aber auch ganz munter und hat auch wieder zugenommen. Vielleicht war es einfach zu wenig?

Was wiegen eigentlich Eure Hunde, wenn sie 500 g Fleisch am Tag bekommen? Nala kriegt jetzt 400g; sie wiegt ca. 28 kg. Gemüse und Obst kriegt sie etwa 150 g tägl., und dann verschiedene Zusätze: 3x Öl, 3x Algen, 2x Ei, 2x Knoblauch, 2x Kräuter (Hokamix) und 1x Heilerde. Ist das ok?

Ich hab jetzt noch bei Gesunde Hunde gelesen, daß man einen Tag fleischlos füttern soll... Macht Ihr das? Da ich momentan noch keine größeren Stücke füttere, gebe ich immer Fleisch und Gemüse zusammen (morgens und abends). Ist das ok oder wäre es besser, eine Gemüse/Obst-Mahlzeit und eine Fleischmahlzeit zu geben?

Ich hab momentan nicht so viel Zeit fürs Internet, daher gucke ich immer nur sporadisch rein; das wird sich aber sicher auch wieder ändern...

Danke für Eure Antworten, LG, Mary
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nellie70
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Beitrag von nellie70 »

Ja wir haben einen fleischfreien Tag, und das ist wie das hier im Rheinland so üblich ist Freitag, dann gibt es Fisch :-)
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careenb
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Beitrag von careenb »

Mary hat geschrieben: Ich hab mich nicht so gründlich mit der Getreidefütterung beschäftigt, da ich direkt gelesen hatte, daß es eigentlich unnatürlich für Hunde ist. Daher dachte ich mir, lassen wir das Getreide mal weg...
Das mit natürlich und unnatürlich für Hunde ist so eine Sache. Keiner von uns Normalo-Hundehaltern wird seinem Hund komplette Beutetiere präsentieren können, die er mitsamt Gras, Wildsamen und Kräutern als Mageninhalt sowie Haut und Fell verspeisen darf. Demnach dürfte man dann auch weder gute Öle, noch Milchprodukte, noch Bananen und Co füttern.

Wir haben aber den Vorteil, daß die meisten unserer Hunde auch das Unnormale gut annehmen und sogar Nutzen daraus ziehen.

Getreide kommt halt in meinen Augen aus zwei bestimmten Gründen in der Hundeernährung in Verruf. Im industriell gefertigten Fertigfutter ist a) zuviel Getreide und b) zum überwiegenden Teil bis sogar komplett nur Getreideabfall drin. Das schadet dem Hundekörper, insbesondere den Gelenken. Aber dabei darf man nicht vergessen, daß Getreide in kleinen Mengen und guter Qualität auch seinen Nutzen haben kann. Duke bekommt z.B. zur Zeit Hafer, da dieser entgiftende Eigenschaften hat.
Außerdem kann es wie Haut und Fell als darmreinigender Ballaststoff wirken.
Mary hat geschrieben: Außerdem hatte ich gelesen, daß Hunde im Gegensatz zum Menschen die Energie hauptsächlich aus Fett nehmen. Ist das von Hund zu Hund verschieden?
Es gibt halt einige Hunde, die auch aus Kohlenhydraten Energie ziehen. Wir können ja die Ernährung bei der Rohfütterung viel besser auf das Individuum vor uns ausrichten.
Es gibt auch ein paar Hunderassen, da sollte man die Herkunft beachten und die dortige Ernährungsweise. Tibetische Hunde z.B. sollen schon wesentlich länger auf Getreidebasis ernährt worden sein als unsere Trofu-Hunde. Da wird aber auch ein ganz anderes Ausleseverfahren abgelaufen sein als bei unseren Hunden (auf die Ernährung bezogen).

Mary hat geschrieben: Mittlerweile ist sie aber auch ganz munter und hat auch wieder zugenommen. Vielleicht war es einfach zu wenig?

Was wiegen eigentlich Eure Hunde, wenn sie 500 g Fleisch am Tag bekommen? Nala kriegt jetzt 400g; sie wiegt ca. 28 kg. Gemüse und Obst kriegt sie etwa 150 g tägl., und dann verschiedene Zusätze: 3x Öl, 3x Algen, 2x Ei, 2x Knoblauch, 2x Kräuter (Hokamix) und 1x Heilerde. Ist das ok?
Der Stoffwechsel ist halt unterschiedlich bei den Hunden. Wenn man mit einem ausgewachsenen Hund anfängt, dann sollte man mit 2% des Körpergewichtes als Tagesmenge beginnen. Diese Menge erhöht oder mindert man je nach Gewichtsentwicklung des Hundes. Wie bei uns neigt der eine zur Fettleibigkeit, der nächste wiederum verbrennt Energie, was das Zeug hält. Duke hat in der Zeit vor der Kastration z.B. 4,5% seines Körpergewichtes alleine an Fleisch verdrückt. Da war alles andere noch nicht dabei. Heute bekommt er nur noch die Hälfte der damaligen Ration.

Mary hat geschrieben: Ich hab jetzt noch bei Gesunde Hunde gelesen, daß man einen Tag fleischlos füttern soll... Macht Ihr das? Da ich momentan noch keine größeren Stücke füttere, gebe ich immer Fleisch und Gemüse zusammen (morgens und abends). Ist das ok oder wäre es besser, eine Gemüse/Obst-Mahlzeit und eine Fleischmahlzeit zu geben?
Halbe oder ganze Fastentage sowie fleischlose Mahlzeiten dienen der Entlastung der Entgiftungsorgane. Da wären wir wieder beim Wolf, der ja auch nicht täglich Jagdglück gehabt haben soll. Ich habe einen halben Fastentag eingebaut, an dem Duke sonst auch nur eine Getreide/Obst/Gemüsemahlzeit erhält. Da Duke eh viele Medikamente bekommt, achte ich verstärkt auf Entgiftung.
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Beitrag von Mary »

Danke für die ausführliche Antwort. :smile:

Werd gleich mal in den Bioladen tigern und ordentliches Getreide holen (da wollte ich sowieso noch hin, jetzt lohnt es sich wenigstens...).

Nala hatte als Welpe schon oft Probleme mit der Verdauung, die weggegangen sind, als ich weizenfreies Futter genommen hab, daher hab ich sowieso etwas Probleme mit dem Getreide. Werd wohl erstmal etwas glutenfreies ausprobieren.

LG, Mary
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Beitrag von careenb »

Mary hat geschrieben: Nala hatte als Welpe schon oft Probleme mit der Verdauung, die weggegangen sind, als ich weizenfreies Futter genommen hab, daher hab ich sowieso etwas Probleme mit dem Getreide. Werd wohl erstmal etwas glutenfreies ausprobieren.
Du kannst auch auf Pseudogetreide wie Amaranth, Quinoa und Buchweizen ausweichen :ja:
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Mary
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Beitrag von Mary »

Ich habs auch gerade wieder gelesen, aber jetzt hab ich erstmal Hirseflocken; glutenfrei und ursprünglich. Kann ja auch nicht so verkehrt sein :les: . Werd dann jetzt mal meinen Futterplan ändern.

LG, Mary
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Mary
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Beitrag von Mary »

Hallo,

ich wollte Euch mal kurz berichten, wie es Nala nun geht mit ihrem neuen Futter:

Erst mal liebt sie ihren Getreidebrei :a020 . Den kriegt sie jetzt zweimal die Woche mit etwas Obst und manchmal Joghurt. Ich hab da so 4-Korn-Flocken im Bioladen gefunden, die glutenfrei sind.

Das Fell ist superglänzend, allerdings fühlt es sich manchmal etwas fettig an. Kann es sein, daß 3x Öl zu viel ist? Oder gibt sich das wieder?

Sie ist echt fit, und was besonders auffällig ist: Ihre Nase ist anscheinend besser geworden; sie hängt nur noch am Boden und schnuppert. Leider findet sie seitdem auch öfter eine Hasenspur... jedenfalls ist sie mir in letzter Zeit schon öfter wegen eines Hasen abgehauen :< . Also übe ich verstärkt das Rückrufkommando und ins Feld gehen wir nur noch mit Schleppleine :ja: .

Ist die Verdauung bei Euren geBARFten Hunden auch so unterschiedlich? Anfangs hat sie nur morgens ein Häufchen gemacht (beim letzten TroFu mindestens 3x tägl.), aber mittlerweile ist es total unterschiedlich. Mal macht sie gar nichts, mal 3x, und die Konsistenz ist auch nicht immer gleich. Logisch ist es ja schon, da sie ja auch nicht immer das Gleiche frisst...

Ich bin jedenfalls total zufrieden; die Arbeit hält sich auch in Grenzen, und Nala schmeckt´s.

Jetzt gleich geh ich mal in der Waschküche nach dem alten TK-Schrank meiner Oma gucken. Wenn der das letzte Hochwasser überlebt hat, dann wird er wieder in Betrieb genommen und ich kann auch mal 28-kg-Pakete bestellen... (und mein Mann freut sich, daß er endlich wieder Eis kriegt :lach: )

LG, Mary
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